Aventurische Immanligen
Eine Übersicht
Eine ganze Reihe von Immanligen sind in Aventurien entstanden. Die meisten dieser Ligen
sind oder waren nur regional aktiv, was den großen Schwierigkeiten auf Reisen in Aventurien und dem
Umstand, daß die meisten Immanspieler das Spiel nur als Freizeitspaß betreiben, Rechnung
trägt. Bekannt ist zum Beispiel die bornländische Immanliga, die aufgrund organisatorischer
Schwierigkeiten offenbar um 30 Hal eingestellt werden mußte, doch auch in anderen
Regionen hat es mehr oder weniger erfolgreiche Versuche gegeben, einen geregelten
Immanbetrieb in Gang zu bringen und sogar in den schwarzen Landen war für kurze Zeit eine
eigene Liga etabliert worden.
Ebenfalls regional verankert, aber weit über die Grenzen der geographischen Zone hinaus
bekannt, ist die Kemi-Immanliga, die als einzige Regionalliga zwei Vertreter zur
Allaventurischen Immanmeisterschaft entsendet. Wie der Name schon sagt, wird die Liga
von Haufen aus dem Kemi-Reich ausgetragen, doch obwohl die Spiele oft rassig und
von hoher technischer Qualität sind, konnten Kemi-Fünfzehn auf allaventurischer Ebene
noch kaum große Bäume ausreisen. Die Teilnahmekriterien sind recht hoch, doch kann man
davon ausgehen, in einen Kreis von Immanexperten aufgenommen zu sein und gemeinsam mit
diesen um die Kemi-Imman-Krone zu streiten.
Eine weitere bekannte Liga, die jeden regionalen Rahmen sprengt, ist die Vereinigte
Aventurische Immanliga, in der auch die Swelttalwehr Lowangen aktiv ist. Nach mehreren
Jahren, in denen ein normales (aventurisch vollkommen undenkbares) Hin- und Rückspielsystem
mit Fünfzehn unter anderem aus Sylla und Leskari ausgespielt wurde, wurde in der sechsten
Spielzeit (nach einem Intermezzo mit Regionalgruppen in der 5. Saison) eine entscheidende
Neuerung vorgenommen, die das über ganz Aventurien verstreute Teilnehmerfeld auch im
derischen Sinne an der Liga teilnehmen läßt. In verschiedenen Vorrundenturnieren können die
Haufen Punkte ergattern - einen für den letzten, sechs für den Turniersieger. Die acht Truppen,
die nach insgesamt 20 Vorrundenturnieren, von denen immer vier gleichzeitig ausgetragen
werden, die meisten Punkte gesammelt haben, nehmen dann am Finalturnier um die Meisterschaft
der Vereinigten Aventurischen Immanliga teil. 24 Haufen gehen in der VAI an den Start. Ein
Teil davon hat noch keinen Besitzer, so daß Neuanmeldungen jederzeit gern gesehen sind.
Das Größte für jeden Besitzer einer Immantruppe ist natürlich die Teilnahme an der Allaventurischen
Imman-Meisterschaft (Ein Sieg wäre natürlich das ALLERgrößte, aber wer will gleich nach den fast unerreichbaren
Sternen greifen). In der AIM müssen die teilnehmenden Haufen zunächst ein in den verschiedenen Regionen
Aventuriens ausgetragenes Regionalqualifikationsturnier bestehen. Die besten Fünfzehn all dieser Turniere
fahren dann zum Endturnier um die Allaventurische Imman-Meisterschaft. Teilnehmen darf grundsätzlich
jeder und so manche Überraschungsfünfzehn hat schon den Sprung ins Endturnier geschafft (um dann dort
von Orkan Thorwal oder den Havenna-Bullen zurechtgestutzt zu werden), viele andere Dorftruppen sind aber auch mit
einer blutigen Nase und mehr oder weniger stark gebrochenen Knochen wieder nach Hause gefahren.











