Unsere Wirkungsstätte - das "Stadion an der Aue"
Anreise
Am bequemsten erreicht
man Lowangen svelltaufwärts, das heißt von Norden kommend,
mit dem Boot. Regelmäßig verkehren Handelskähne, die
auch gern zahlende Gäste oder bewaffneten Schutz mit sich nehmen,
von Enqui und Tiefhusen nach Lowangen. Doch auch mit dem eigenen
Boot ist der Svellt recht einfach zu befahren, nur sollte man für
eine gut geschulte Rudermannschaft sorgen, ist die Strömung
oberhalb von Tiefhusen doch häufig recht stark, so daß ein
Segel allein das Fortkommen nicht garantieren kann. Besonders nach der
Schneeschmelze im Frühjahr gefährdet auch allerhand Treibgut
die Flußschiffahrt nach Lowangen. Vorsicht und eine gute Planung
von Ausrüstung und Reisezeit sind also unerläßlich,
will man sich als Fremder die Stadt und natürlich ein Spiel der
Swelttalwehr anschauen.
Im Hafen angekommen,
wendet man sich zunächst nach Norden. Nach nur wenigen Schritten
erreicht der Besucher die Regenbogenbrücke, die die Viertel "Bunte
Flucht" und "Alt-Lowangen" miteinander verbindet. In eben letzteres
begebe man sich nun. Hier schreite man auf dem Hauptweg an der
Markthalle vorbei auf den Marktplatz, wo die ein oder andere
Erfrischung und möglicherweise schon bald auch kleine Andenken an
den hiesigen Immanverein zu genehmen Preisen erstanden werden
können. Spätestens am Traviatempel gilt es aber, die
Marktbesichtigung zu beenden und nach rechts abzubiegen. Die Feste zur
Linken begebe man sich hierauf zur Fuchsbrücke, über die der
Brückenkopf, die nördliche Stadtbefestigung, erreicht werden
kann. Hier muß die schützende Mauer der Stadt verlassen
werden, da das Stadion etwa 200 Schritt weiter an der Straße nach
Tiefhusen in den Svelltauen errichtet wurde. An Spieltagen droht hier
jedoch keine Gefahr, denn dann ist der Weg zum "Schlammloch" wie auch
dieses selbst durch zahlreiche Büttel gut gesichert.
Eine weitaus
beschwerlichere Reise erwartet Gäste aus dem Süden,
müssen diese doch auf die angenehme Fortbewegung per Boot
verzichten und die schmalen Gebirgspfade des Finsterkamms
überqueren. Eine neulich eingeweihte Straße zwischen
Lowangen und Baliho, auf der auch Wagen und Kutschen verkehren
können, sorgt hier für etwas Erleichterung, allerdings ist
der Weg aus Greifenfurt oder dem Lieblichen Feldauch erheblich
länger als jener durch die Berge. Die Stadt betritt man über
die Vanderen-Olgosh-Brücke, begibt sich dann nordwärts durch
das Quartier "Eydal" zum Hafen. Von dort kann der bereits beschriebene
Weg genommen werden.
Von einer Anreise von Westen her kommend muß strikt abgeraten
werden. Zwar gibt es genug von Schwarzpelzfüßen ausgetretene
Pfade durch das Orkland, welche auch bis in die Nähe derStadt
Lowangen führen, doch hat noch kaum jemand diese wagemutige Reise
lebend überstanden. Eine Ausnahme bildet die Mannschaft von
Orkensturm Phexcaer, die es sich bei ihren Gastspielen in Lowangen
nicht nehmen läßt, mit triumphalen Gesängen von Westen
her in die Stadt einzumarschieren. Ob sich die Spieler allerdings ihren
Weg durch das Orkland freikämpfen oder erkaufen, ist ein bisher
sehr gut gewahrtes Geheimnis des Phexcaerer Vereins.











