Unsere Wirkungsstätte - das "Stadion an der Aue"
Das Stadion
Das neu vor den Toren der Stadt Lowangen errichtete Stadion "Arena an der Aue" ist die
Heimspielstätte der Swelttalwehr Lowangen. Es liegt direkt an dem Svelltweg zwischen
Lowangen und Tiefhusen. Zum Schutz vor dem alljährlichen Schneeschmelzehochwasser wurde
es auf einer künstlichen 1,5 Schritt hohen Erhöhung angelegt, in die unzählige schwere
Holzpfeiler getrieben wurden. Dennoch wird der Untergrund bei Hochwasser schnell äußerst
feucht, so daß die Spieler im Frühjahr nicht selten bis zu den Knöcheln im Matsch versinken.
Auf den ersten Blick ist das Stadion allerdings nur für die wenigsten als solches zu
erkennen. Wie eine der vielen Trutzburgen, die sich rund um die Orklande auf vielen
kleineren und größeren Erhebungen auftürmen, strotzt es vor Wehrhaftigkeit. Mit seinen
festen zinnenbewehrten Mauern und den auf diesen wehenden Fähnchen sieht es tatsächlich
aus wie eine Wehrburg eines der zur Verteidigung der Dörfler und freisässigen Bauern hier
nahe der Stadt angesiedelten Ordens der Löwin. Die gesamte Anlage misst gut 150 Schritt
in der Länge und 85 Schritt in der Breite. Sie ist rechteckig gebaut. An jeder Ecke ragt
ein Turm etwa 4 Schritt über die Mauerzinnen hinaus. Einzig die vielen Tore, durch welche
die Zuschauer zu den Spielen Einlass finden, und das Wappen der örtlichen Immantruppe mit
dem deutlich lesbaren Schriftzug „Der Immanhaufen Swelttalwehr Lowangen begrüßt seine
Gäste“ macht dem Betrachter deutlich, welchem Zwecke dieses Gebäude tatsächlich dient.
Durch eines der straßenseitig liegenden Tore betreten die Zuschauer das Stadion. Den
Rasen kann man von hier aus allerdings noch nicht sehen. Von den Eingängen führen steile
steinerne Stiegen im Inneren der Mauern direkt auf eine Empore, die sich in etwa 5 Schritt
Höhe über dem Spielfeld befindet. Von hier aus erst kann der zahlende Gast einen Blick
auf den gesamten Stadionkomplex werfen. Das Spielfeld ist 120 Schritt lang und 65 Schritt
breit. An den beiden kurzen Seiten im Norden und Süden des Feldes wurde je ein Immantor
aus breiten Holzpfosten errichtet. Hinter dem südlichen Tor steht auf der Mauer eine
große hölzerne Anzeigetafel, auf der mittels schwarzer Täfelchen der aktuelle Punktestand
angezeigt werden kann.
Lediglich hinter den Toren befindet sich eine etwa 2 Schritt tiefe Fläche, die das
Spielfeld von den Mauern trennt. Hier steht auf jeder Seite eine lange hölzerne Bank,
auf der die Ersatzspieler und die Betreuer der beiden Fünfzehn während des Spiels Platz
nehmen können. Die Torauslinien werden vor jedem Spiel von einem Ochsengespann neu
eingepflügt. Ein Seitenaus gibt es im Lowanger Stadion hingegen nicht. Der Rasen endet
direkt an der Mauer, welche die Zuschaueremporen trägt. Über weitere Treppen können
von den Emporen aus Ehrenlogen in den vier Türmen erreicht werden. Diese sind allerdings
nur wirklich betuchten oder betitelten Gästen vorbehalten. Insgesamt finden in der Arena
an der Aue 300 Zuschauer und 40 Ehrengäste Platz.
Spieler und Betreuer betreten das Spielfeld durch ein Tor, dass in die nördliche Tormauer
eingelassen ist. Zuerst werden stets die Gäste auf das Feld geführt. Danach laufen unter
Fanfarenschall und lautem Jubel der Zuschauer die Lokalmatadore einer nach dem anderen
auf den Rasen. Durch die besondere Akustik, die die geschlossene Anlage auf dem Spielfeld
bietet, werden die Spieler in einen wahren Hexenkessel versetzt, aus dem es buchstäblich
kein entrinnen gibt.
Die legendäre Heimstärke der Swelttalwehr ist neben der lautstarken Unterstützung durch
die vielen Lowanger Anhänger auch auf die schlechte Platzqualität begründet.
Gegenerischen Fünfzehn fällt es meist sehr schwer, sich mit einem Spielfeld, auf dem der
Ball liegenbleibt, wenn er einmal den Boden berührt hat, anzufreunden. Mit dem hohen Gras
und den tiefen Löchern auf dem Platz hatten in der ersten Saison vor allem die Zwerge der
Stahl-Giganten aus Xorlosch, die nach der großen Schneeschmelze in die Stadt kamen, arge
Probleme, aber auch größer gewachsene Spieler betrachten es immer wieder als
Herausforderung, im "Schlammloch", wie das Stadion im Volksmund genannt wird, anzutreten.










